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Geschichte - Wegfüllen

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Das "Wegfüllen"

 

wegfuellen1Die Kratze und der Fülltrog waren die ältesten Werkzeuge zum "Wegfüllen" des erzhaltigen Gesteins. Beim Wegfüllen des Gesteins wurde "taubes" Gestein vom Erz getrennt ("ausgehalten").

Die Hunte wurden mittels Trögen beladen. Erst 1910 wurden die Tröge durch Dampfbagger ersetzt, die auf Schienen fuhren. In den Löffeln dieser Dampfbagger konnten bis zu zwei Kubikmeter Gestein weggefüllt werden, 15 derartiger Bagger waren 1918 im Einsatz am Erzberg. Zehn Jahre später wurden Elektrobagger eingeführt.

 

wegfuellen3Diese waren nicht mehr schienengebunden, mussten aber mit Raupen zu ihren Einsatzplätzen auf den Etagen transportiert werden. 43 Elektrobagger waren bis 1943 am Erzberg. Nach Kriegsende waren inklusive der alten Dampfbagger nur mehr 24 Bagger verfügbar. 1950 wurden fünf neue Elektrobagger mit drei Kubikmeter Schaufelinhalt eingesetzt. 1951 nahmen Schwerlastkraftwagen die Arbeit auf.

Radlader sind am Erzberg seit dem Jahr 1968 zum Befüllen der Hunte unterwegs und ergänzen die Baggerarbeiten. Mit den Schaufeln der Radlader konnten bereits vier Kubikmeter Gestein verladen werden. Zwei Jahre später schon übernahmen drei Elektrobagger mit 6,1 m³ Löffelinhalt die Wegfüllarbeit. 1980 kamen fünf Radlader mit 9,6 m³ Schaufelinhalt dazu.

wegfuellen4Ca. 25 Tonnen Gestein können heute mit einer einzigen Schaufelbewegung verladen werden. Die gegenwärtig zum Verfüllen eingesetzten Radlader haben eine Motorleistung von 800 PS, bringen bis zu 11 Kubikmeter Material in ihre Schaufeln und wiegen an die 100 Tonnen.